Christiane Schiele, August 2015 via Mail

Ich benutze ja seit einiger Zeit Calafea und das Pferd ist entspannt wie noch nie zu der Jahreszeit. Nach einigen Tagen lösten sich riesige Placken in pechschwarz von Bauch und Schweifhaut. Es sah aus wie die "schwarzen Blattern", einfach schrecklich. Vom Hals bröckelten in dicken, rissigen Fellstücke wie Borke. Trotzdem wirkte das Pferd entspannt und juckte überhaupt keine der Wunden. Daher machte ich weiter mit täglichem Schmieren. Damit alles mal wieder auf 0 gestellt wird, wusch ich sie mit parfümfreiem Babyshampoo ab. Das gefiel ihr auch und der Heilungsprozess begann ganz zaghaft unter den sich weiter ablösenden Fellplacken. Das Pferd weiterhin ruhig und immer zufriedener. Nach einigen Wochen mit unebenen Fellstellen und Rückfragen beim Celafea-Team, die sofort beantwortet wurden, sah das Pferd wie neu aus. Ein paar faltige und knubblige Stellen an der Brust glätteten sich auch noch. Mähne da, Schweif wächst, Bauchnaht glatt wie vom Baby mit Fellchen.

Ich schmiere jetzt etwa 2 - 3 x die Woche. Sobald ich etwas mehr Jucken beobachte, wird geschmiert, wenn sie es sich gefallen lässt. Wenn nicht, warte ich noch 1 Tag, auch wetter- und fliegenabhängig. Klappt hervorragend. Ich gucke sie am liebsten den ganzen Tag an, wenn ich da bin. Ruhig, gelassen, interessiert und selbstbewusster in der Herde, längst nicht mehr so zickig. Hübsch ist sie ja sowieso. Im Anhang Fotos von der Weidekamera, die von der Heilung später. 559, da bockt sie glücklich wieder rein, früher war das ein Flüchten.

 

Update nach einigen Wochen:

Die kleine Holsteinerin wurde heute mal wieder nach ca 2 Wochen geschmiert. Am Hals war eine "unrunde" Stelle, aber noch nichts gescheuert. Da die Viecher bei dem schönen Wetter hier wieder voll abgehen, habe ich mal Bauchnabel, Schweif und Mähne behandelt. Die Stellen an Brust und Gurtlage/Mittelnaht Bauch sind einwandfrei. Und das Pferd so normal wie es nur sein kann.
Habe am Sonntag mal alte Wildkamerafotos vom Mai 2015 gesichtet. Mit Decke und immer wieder in Positionen, die auf ein Jucken/Scheuern, besonders Bauch, schließen lassen. Die jetztigen Fotos zeigen ein munteres Pferd, das oft im Galopp von hinten nach vorn wechselt, Bocksprünge macht und Mähnekraulen nachts mit dem anderen Holsteiner.

Viele Grüße

Christiane Schiele

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